Mitten in den Schalker Freudentaumel nach Kuranyis Tor zum 2:0 in Bochum folgte eine Schrecksekunde für Lewis Holtby: Erst war der Donner eines Knallkörpers zu hören, dann lag der Schalker Auswechselspieler plötzlich am Boden.
Aus dem Zuschauerbereich, in dem sich augenscheinlich überwiegend S04-Fans befanden, war ein Feuerwerkskörper in Richtung der sich aufwärmenden Ersatzspieler der Knappen geworfen worden. Dieser detonierte unmittelbar neben Lewis Holtby. „Es gab einen Riesenknall, ich hatte plötzlich ein Pfeifen im Ohr und stand etwas unter Schock. Weil ich nicht wusste, ob noch weitere Dinge geschmissen werden, bin ich instinktiv zu Boden gegangen“, schilderte der Blondschopf nach dem Abpfiff.
Holtby hatte Glück im Unglück: Eine kurze Untersuchung ergab, dass das Trommelfell nicht in Mitleidenschaft gezogen worden war. Bereits zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Holtby wieder am Programm der Reservisten teilnehmen. Der rücksichts- und verantwortungslose Knallkörperwurf hatte somit glücklicherweise keine gravierenden Folgen. Dennoch führte die höchst überflüssige Aktion einmal mehr vor Augen, warum derartige Utensilien in einem Fußballstadion nichts zu suchen haben und folgerichtig verboten sind.
25.01.2010 11:10
Mitten in den Schalker Freudentaumel nach Kuranyis Tor zum 2:0 in Bochum folgte eine Schrecksekunde für Lewis Holtby: Erst war der Donner eines Knallkörpers zu hören, dann lag der Schalker Auswechselspieler plötzlich am Boden.
Aus dem Zuschauerbereich, in dem sich augenscheinlich überwiegend S04-Fans befanden, war ein Feuerwerkskörper in Richtung der sich aufwärmenden Ersatzspieler der Knappen geworfen worden. Dieser detonierte unmittelbar neben Lewis Holtby. „Es gab einen Riesenknall, ich hatte plötzlich ein Pfeifen im Ohr und stand etwas unter Schock. Weil ich nicht wusste, ob noch weitere Dinge geschmissen werden, bin ich instinktiv zu Boden gegangen“, schilderte der Blondschopf nach dem Abpfiff.
Holtby hatte Glück im Unglück: Eine kurze Untersuchung ergab, dass das Trommelfell nicht in Mitleidenschaft gezogen worden war. Bereits zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Holtby wieder am Programm der Reservisten teilnehmen. Der rücksichts- und verantwortungslose Knallkörperwurf hatte somit glücklicherweise keine gravierenden Folgen. Dennoch führte die höchst überflüssige Aktion einmal mehr vor Augen, warum derartige Utensilien in einem Fußballstadion nichts zu suchen haben und folgerichtig verboten sind.